Клаус

Bericht Silk Road 2012- 7 Bericht Silk Road 2012

SILK ROAD Brevet-Abenteuer Oktober 2012
Seidenstraße Impressionen

Bericht Silk Road 2012- 1

Die Randonneur Karawane rollt aus Samarkand in Richtung Tashkent

 

Usbekistan-Oktober 2012

Bericht Silk Road 2012- 2
Hanno und ich rollen uns ein

Bericht Silk Road 2012- 3
Der Streckenplan der Silk Road Strecke, aufgetragen auf einer Lederhülle mit hohem Souvenirwert

 

Bericht Silk Road 2012- 4 Bericht Silk Road 2012- 5
Immer umgeben uns historische Moscheen, Minarette, Medresen aus Tausendundeiner Nacht

Bericht Silk Road 2012- 6
Gruppenbild vor dem Start mit Teilnehmern aus der Ukraine, Usbekistan, Irland, USA, Holland, Russische Föderation und Deutschland.

 

Bericht Silk Road 2012- 7
Wüstenlandschaft und wüste Straßen die viel Fahrkunst voraussetzt

Bericht Silk Road 2012- 8
Wüstenstraße südliche von Samarqand sehr gut zu befahren

Bericht Silk Road 2012- 9
Randonneur Mondiaux Korrespondent Dmitriy Tarabrin mit Shamil dem freundlichen Übersetzer

Bericht Silk Road 2012- 10
Ohne Worte

Bericht Silk Road 2012- 11  
In Erwartung auf das Abenteuer „Silk Road“

Bericht Silk Road 2012- 12

Bericht Silk Road 2012- 13  

Bericht Silk Road 2012- 14

Die wärmende Sonne „ruft“ zum Kleiderwechsel am frühen Morgen

Bericht Silk Road 2012- 15
Gegen den Hungerast beim Radfahren Straßen Brotverkauf „an jeder Ecke“

Bericht Silk Road 2012- 16
Buntes Gemüse lecker zubereitet von freundlichen Frauen angeboten und Wassermelonen auf der südlichen Seidenstraße

Bericht Silk Road 2012- 17Bericht Silk Road 2012- 18


mein 28 Jahre altes De Rosa Stahlroß

Bericht Silk Road 2012- 19Bericht Silk Road 2012- 20
Straßenpflege und Äpfelverkauf auf der Seidenstraße

 

Bericht Silk Road 2012- 21

Ivo und Hanno, Weggefährten am Tage und auch in der Nacht – hier zu einem Fototreff auf einem Hochplateau der Seidenstraße.

Bericht Silk Road 2012- 22
Seidentücher auf der Seidenstraße, wo denn sonst ?

Bericht Silk Road 2012- 23  


…..es wird immer wärmer

Bericht Silk Road 2012- 24
Der usbekische Max und der deutsche Max im Gespräch

Bericht Silk Road 2012- 25


Usbekische Gastfreunschaft bei einer Kanne grünem Tee – Stefan L. und Hanno mit der traditionellen Usbekenmütze,das beförderte die Gastfreundschaft zusätzlich. Als würde die sich schon ewig kenenn.

Bericht Silk Road 2012- 26


Rafhat gibt uns erste Instruktionen über Silk Road

Bericht Silk Road 2012- 27


Shamil hat uns ein Taxi organisiert um vom Bahnhof in Samarkand zum Hotel Emir zu fahren

Bericht Silk Road 2012- 28


Gespannte Erwartungen und leichte Aufregungen bei so viel internationalen Gästen

Bericht Silk Road 2012- 29


auf dem Tashkenter Markt herrscht großes Treiben – er ist der größter Markt im zentralasiatischem Raum

Bericht Silk Road 2012- 30


Auch Bier gibt’s hier

Bericht Silk Road 2012- 31


Endlose Weiten im Sandmeer der Wüstengegend südlich Samarqand

Bericht Silk Road 2012- 32


Das Marktreiben ist überall, ein Schauspiel der besonderen Art – feilschen muß aber gelernt sein


Die Straßenfegerin von Tashkent kann auch mit dem I Phone umgehen

Bericht Silk Road 2012-33Bericht Silk Road 2012- 34
Straßenkunstaustellung in einem Tashkenter Viertel

 

Bericht Silk Road 2012- 35 Bericht Silk Road 2012- 36


Hier liegt man zu Tische mitten auf dem Markt um zu speisen. Stefan P. hier mit dem PBP Shirt

Bericht Silk Road 2012- 37


Der Oktober ist in Usbekistan Erntezeit, die Märke sind übervoll

Bericht Silk Road 2012- 38


Der Klassiker an der Seidenstraße sind die Vielfalt der Melonen

Bericht Silk Road 2012- 39


…und natürlich das frische Brot das ständig mit diesem Ziehwagen frisch angeliefert wird

Bericht Silk Road 2012- 40


Straßenküchen verbreiten überall ihren Duft

Bericht Silk Road 2012- 41


Zitronenkunstwerke

Bericht Silk Road 2012- 42


Auch Straßen fegende Mädels brauchen mal eine Pause in der Sonne sitzend.

Bericht Silk Road 2012- 43

кадр_44
Leckeren Naschkram gibt’s auch

 

кадр_45
Ehrwürdige Frauen vor einer Moschee in Tashkent

 

кадр_46

кадр_47 кадр_48
Bauchtanz auf unserer Hochzeitsfeier in Samarkand

 

кадр_49
Sozialistisches Erbe- das Hotel Uzbekistan

кадр_50
Moderner Bahnhof in Tashkent

кадр_51

кадр_52
Teil eines Friedhofes in Samarkand

 

кадр_53
Stefan und unser ukrainischer Randonneurfreund und Hanno - Wiedersehen auf dem historischen Friedhof Samarkand

 

кадр_54 кадр_55
Bäume die älter als 600 Jahre alt sind findet man in Buchara

 

кадр_56

кадр_57

кадр_58

кадр_59 кадр_60

кадр_61

кадр_62 кадр_63

Farbenzauber wohin man schaut

кадр_64

кадр_65

Drei Generationen

кадр_66  кадр_67

кадр_68

Die Farbe Türkis ist vorherrschend

кадр_69 

Hanno, Stefan L. und ich vor historischer Kulisse in Samarkand

 

кадр_70

кадр_71

кадр_72  кадр_73

Hohe Hügelketten begleiten unseren Weg ständig

 

кадр_74
Der Berg ruft ………

 

кадр_75

кадр_76
Es gibt sie noch, echte Überraschungen

кадр_77
sind Störche der Nationalvogel, überall trifft man sie an ?

кадр_78
Kletterwand auf usbekisch

кадр_79
Einfache Technik in der Altstadt von Tashkent

 

кадр_80
Großartige Baukunst in Buchara

кадр_81  кадр_82

кадр_83  кадр_84

кадр_85  кадр_86  кадр_87  

кадр_88  кадр_89  

кадр_90

Der Tag neigt sich früh in der Wüste, um 18.00h ist es stockdunkel bis morgens 6.00h

 

кадр_91
Immer wieder Straßenkunst

 

кадр_92
Cola in Buchara

 

кадр_93
ein Rennrad weckt immer Interesse

 

кадр_94

кадр_95

Die Halterung des GPS hat den Rüttel- und Schütteltest nicht bestanden, gut wenn man Kabelbinder dabei hat. Ivo hat für alle Eventualitäten „Schrauben an Bord“ darum auch seine
“ großen“ Radtaschen, die in abgelegenen Gegenden Gold wert sein können. Ohne seine Hilfe hätte ich meine Vorderlampe die ganze Nacht mit der Hand halten müssen und mit einer Hand das Rad steuern. Unmöglich! Danke nochmals Ivo.

 

кадр_96  кадр_97

кадр_98  кадр_99

кадр_100
Usbekische traditionelle Mode für besondere Anlässe

 

кадр_101  кадр_102

 


ZeitenSprung
Silk Road oder das Märchen von Tausendundeiner Nacht? Auf den Spuren der zentral asiatischen Karawanenwege in Usbekistan. Heute Trampelpfad der Globalisierung! -Der Mythos ist aber geblieben!
Ich musste lange überlegen als ich die Erlebnisse „Silk Road 2012“ gedanklich zusammenfassen wollte. War es ein Traum oder doch gelebte Realität was ich zu sehen bekam? Noch ist das neue Usbekistan gerade mal 20 Jahre alt und auf der Suche nach sich selbst, nicht Moscheen, Medresen, Minaretten, Mausoleum und religiösen Bauten verleihen der Seidenstraße ihren wahren Glanz, sondern die Menschen die hier leben.
Meine Rückschau:
Zehn 1200km RM Brevets und über 25 mal Super Randonneur und diverse 1000km Brevets, die ich in verschiedenen Ländern gefahren bin in den vergangenen 20 Jahren geben mir solide Vergleichsmöglichkeiten.
Der „Silk Road 1200 Brevet“ ist wohl eine für mich der bemerkenswertesten, nachhaltigsten, aufregendsten und spannendsten Radabenteuer (Brevet) gewesen, das ich erlebt habe. Nicht weil es so weit weg liegt von Hamburg und so exotisch klingt, nein, sondern weil die Menschen an der Seidenstraße von einer ungewöhnlichen Freundlichkeit und Offenheit Fremden gegenüber sind, wie ich es so nicht erwartet habe. Auch habe ich nicht erwartet und nicht genau gewusst, dass die Seidenstraße so was wie ein Transit System ist. Ich glaubte noch, es sei ein schmaler Weg vorwiegend aus Schotter und ein bisschen Asphalt mit und ohne Esel und Kamelen. Die Seidenstraße ist teilweise sehr breit und erstreckt sich über ca. 10 000km und ist die älteste Handelsroute der Welt die sich durch ganz Asien erstreckt. Hier trafen und treffen sich Menschen verschiedener Kulturen um Handel zu treiben Waren, Gedanken und Wissen austauschten, und wo sich Tradition und Moderne seit über 2700 Jahre ständig begegnen – alles liegt hier so dicht beieinander. Das prägt die Region und die Menschen auch in Usbekistan und im Herzen Zentralasiens. Es erinnerte mich auch irgendwie an Hamburg mit seinem ca. 1000 Jahre alten Seehafen und mit seinen weltweiten Verbindungen und seiner Offenheit Fremden gegenüber.
Außerhalb der Städte Tashkent, Samarkand oder Buchara die wir durchfuhren, in der Wüste z. B. ist die alte Seidenstraßentradition spürbarer und in ihrer lebendigen, traditionellen Lebensweise noch
zu erleben. Diese Städte sind jede für sich genommen einzigartig und sehr unterschiedlich. Eine Reise wert sind sie alleine wegen ihrer nahezu 3000 Jahre alten, wechselhaften Geschichte, die auf Schritt und Tritt nachvollziehbar ist. Jeder, der eine Vorstellung von Tausendundeiner Nacht hat (hatte), kann sie hier tatsächlich noch nachspüren. Schon am zweiten Tage sind wir spontan zu einer usbekischen Hochzeitsfeier eingeladen worden, die neben Bauchtanz, Wodka üppigem Essen beeindruckte, vor allem die herzliche Gastfreundschaft und Spontanität.
An dieser Stelle möchte ich insbesondere mal Rafhat Sulemin, Dmitriy Tarabrin, Daniil, Maxim, Shamil erwähnen und den vielen Helfern der Randonneurs Usbekistan beglückwünschen für die Premiere „Silk Road 1200km“ 2o12. Was ihr organisiert habt war eine große Leistung und Gastfreundschaft pur. Ich glaube, der „Silk Road Super Brevet“ wird in Zukunft einen festen Platz in dem Kalender der Randonneurs Mondiaux RM 1200km+ einnehmen. Die Organisatoren sind voller Tatendrang und von dem notwenigen Spirit beseelt, der nötig ist, um den Randonneur -Gedanken in Usbekistan zu befördern. Bonne Courage möchte man sagen! Jeder Besuch eines Randonneurs in Usbekistan stärkt das Engagement der sympathischen und offenen Brevet Crew- die sich auch gegenüber Anregungen und Kritik empfänglich und offen zeigen. Die Bedingungen sind anders und vielleicht auch schwieriger als in Mittel-und Westeuropa so einen Brevet zu organisieren, umso mehr gilt der Respekt für die Herausforderungen an die Organisation und auch für die Randonneure.
Mein Fazit: Dieses Brevet ist sehr speziell gewesen und nicht leicht zu organisieren und vor allem auch nicht leicht zu befahren. Denn die Seidenstraße, so wie sie sich mir als Randonneur dargestellt hat, hat ihren besonderen Charme und auch ihren sehr eigenen Charakter und hebt sich von manch anderem doch sehr ab, das ist so und muss hier nicht weiter erklärt werden, man muss (sollte) es selbst er-leben oder besser er-fahren, dann weiß man was ich meine.
Ein Wort noch zum Material des Fahrrades: Es ist nicht verkehrt, wenn man sich Bilder und Berichte von den Anfängen der Audax Randonneur Zeit mal anschaut, um gerüstet zu sein. Zu leichtes Material, und zu dünne Reifen braucht man hier nicht, eher eine solide und auf allen Straßen der Welt bewährte Randonneur- Ausrüstung. Mein Stahlrahmen – 28 Jahre alt – war genau der richtige. Die Lichtfrage ist noch bedeutsamer als bei Paris-Brest-Paris, weil es deutlich länger dunkel ist und Streulicht aus weit auseinander gezogenen und sparsam beleuchten Städten /Dörfern kaum Orientierung gibt. Das ist ein Aspekt des besonderen Charakters und natürlich auch der Zustand des Straßenbelages-er ist etwas anders als in heimischer Umgebung. Darauf sollte man sich einstellen.
Wegen eines unbedachten Autofahrers, der mich im zweiten Drittel der Strecke vom Rad holte, konnte ich nicht zu Ende fahren. Dieses fordert mich zusätzlich heraus, noch einmal zurück zu kommen und mich mit Rafhat, Dimitry und den anderen erneut auf den Mythos Seidenstraße zu begeben. Darauf freue ich mich schon, denn stark sind Eindrücke , Erlebnisse und die Solidarität der usbekischen Freunde gewesen. Ich habe viele neue Randonnere- hinzugewonnen in Usbekistan. Bonne Route und alles Gute wünscht euch für 2013
Claus Czycholl, Hamburg- Audax Randonneurs Allemagne-

кадр_103
Bonne Route Rafhat & Dimitry, Shamil

 

 

вверх